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Google oder Facebook und Instagram? Das hängt davon ab, ob deine Kunden schon suchen.

Wer einen Rohrbruch hat, sucht bei Google nach einem Installateur in seinem Ort. Wer nicht weiß, dass man eine Fußbodenheizung nachrüsten kann, sucht nicht danach, versteht es aber an einem Bild beim Scrollen am Abend. Danach richtet sich, wo deine Anzeige hingehört.

Von Dennis Baltes · vom 22. Oktober 2026

Die eine Frage, die entscheidet

Anzeigen bei Google erreichen Leute, die schon suchen. Wer „dachdecker gummersbach“ eintippt, hat ein Problem und will es lösen. Deine Anzeige steht über den Ergebnissen, und du zahlst nur, wenn jemand draufklickt.

Anzeigen bei Facebook und Instagram erreichen Leute, die noch nicht suchen, beim Scrollen am Abend. Sie hatten nicht vor, heute über ihren Boden oder ihr Bad nachzudenken. Die Anzeige muss in einem Bild oder einem kurzen Video zeigen, worum es geht.

Die erste Frage ist also nicht, welche Plattform besser ist, sondern ob nach deiner Leistung gesucht wird. Das lässt sich nachsehen: Der Keyword-Planer von Google zeigt, wie oft ein Begriff in einer Region gesucht wird. Das sehe ich mir im Erstgespräch für deine Region an.

Wann Google besser passt

Wenn der Kunde ein Problem hat, das nicht warten kann. Ein Rohrbruch am Sonntag, eine Heizung, die im Januar ausfällt, ein Dach, das nach dem Sturm undicht ist. Dann sucht er selbst, und wer über den Ergebnissen steht und ans Telefon geht, ist im Rennen.

Google passt eher, wenn

Bei Google zahlst du für Klicks. Eine Agentur für Handwerker-Werbung aus Stuttgart nennt für das Handwerk 2 bis 6 € pro Klick, das ist eine Anbieterangabe. Wo kaum gesucht wird, hilft auch mehr Budget nicht: Die Anzeige erscheint nur, wenn jemand sucht.

Wann Facebook und Instagram besser passen

Viele Angebote sucht kaum jemand, weil die Leute nicht wissen, dass es sie gibt. Fußbodenheizung nachrüsten ist so eins. Wer in einem Altbau auf kalten Fliesen steht, sucht nicht nach einer Lösung, weil er nicht weiß, dass es eine gibt. Sieht er abends ein Video, in dem Kanäle in einen bestehenden Boden gefräst werden, versteht er das Angebot in Sekunden.

MS Fußbodenheizung aus dem Oberbergischen fräst Fußbodenheizungen nachträglich in bestehende Böden. Ich habe die Anzeigen geschrieben und gestaltet und die Seite mit Vorfragen gebaut. Ergebnis: 49 qualifizierte Anfragen in 14 Tagen, bei 530 € Werbeausgaben. Ein Beispiel, kein Richtwert. Als qualifiziert zählt eine Anfrage, wenn alle Vorfragen beantwortet und Bilder per WhatsApp geschickt wurden.

Dasselbe gilt für die Mitarbeitersuche. Ein guter Geselle, der eine Stelle hat, sucht nicht nach einer neuen. Ein Video aus deiner Werkstatt, in dem dein Team zu sehen ist, kann ihn trotzdem beim Scrollen erreichen.

Was es dafür braucht: ein Angebot, das man an einem Bild oder kurzen Video versteht, und eine Seite, auf der es nur um die Anfrage geht. Am meisten Vertrauen schaffen echte Gesichter, also Fotos von dir und deinem Team.

Wann beides passt

Bei manchen Leistungen gibt es beide Kunden. Eine Badsanierung sucht jemand bei Google, wenn er sich schon entschieden hat. Ein anderer sieht abends ein Vorher-Nachher-Bild und fängt erst dann an, darüber nachzudenken.

Beides gleichzeitig heißt aber zwei Budgets, mit meiner Empfehlung zusammen 1.500 € im Monat. Meistens ist es klüger, mit einer Plattform anzufangen und die zweite dazuzunehmen, wenn die erste läuft. Dann siehst du, was welche bringt. Womit du anfängst, besprechen wir im Erstgespräch.

Budget und was du brauchst

Das Werbebudget ist meine Empfehlung, damit die Anzeigen genug Daten sammeln und man sieht, was funktioniert. Weniger geht auch, ist aber nicht zu empfehlen. Eine eigene Empfehlung in Euro geben Google und Meta nicht.

ab 500 €
im Monat empfehle ich für Anzeigen bei Google
ab 1.000 €
im Monat empfehle ich für Anzeigen bei Facebook und Instagram
3 Monate
Laufzeit, danach verlängert sich nichts von selbst

Bei Facebook und Instagram empfehle ich mehr, weil die Anzeige dort erst Aufmerksamkeit wecken muss. Mehrere Bilder und Videos laufen gegeneinander, bis klar ist, welches Anfragen bringt, und dafür braucht es Zeit und Budget.

Das Budget zahlst du direkt an Meta oder Google, über dein eigenes Werbekonto, das dir gehört. Mein Honorar ist davon getrennt. Den Preis bekommst du schriftlich im Angebot, die Seite für die Anzeige ist darin enthalten. Für den Start brauchst du:

Wie man es testet

Bevor du Geld ausgibst, kannst du selbst einen Blick werfen: Tipp deine Leistung und deinen Ort bei Google ein. Stehen dort schon Anzeigen von anderen Betrieben, ist das ein Hinweis, dass danach gesucht wird. Steht dort nichts, heißt das noch nicht, dass niemand sucht, aber es lohnt sich, genauer nachzusehen.

Getestet wird dann mit einer Plattform und einer Leistung, über drei Monate. Vorher richte ich ein, dass jede Anfrage über die Seite gezählt wird, bevor der erste Euro Werbebudget läuft. Danach gehen wir regelmäßig zusammen durch, was es gekostet hat, wie viele Anfragen kamen und welche gepasst haben.

Eine feste Zahl Anfragen sage ich dir nicht zu. Zusagen kann ich dir ein schriftliches Angebot, bevor etwas startet, und regelmäßige Termine, in denen wir die Zahlen durchgehen. Nach drei Monaten schauen wir zusammen, ob und wie es weitergeht. Wenn ich im Gespräch merke, dass Anzeigen für dich gerade nicht passen, sage ich dir das.

Fragen

Häufige Fragen dazu.

Ist Google oder Facebook günstiger?

Pauschal lässt sich das nicht sagen. Bei Google zahlst du für Klicks, und was ein Klick kostet, hängt von deiner Branche und deiner Region ab. Bei Facebook und Instagram hängt viel davon ab, wie gut Bild und Seite sind. Entscheidend ist nicht der Preis pro Klick, sondern was dich eine Anfrage kostet, aus der ein Auftrag wird.

Kann ich mit wenig Budget anfangen?

Ich empfehle ab 500 € im Monat für Google und ab 1.000 € für Facebook und Instagram, damit die Anzeigen genug Daten sammeln und man sieht, was funktioniert. Weniger geht auch, ist aber nicht zu empfehlen. Das Budget zahlst du direkt an Google oder Meta, über dein eigenes Werbekonto.

Brauche ich für Anzeigen eine Website?

Die Anzeige braucht eine Seite, auf der sie landet. Die baue ich, sie ist im Honorar enthalten. Eine Website lohnt sich trotzdem, weil manche nach der Anzeige erst deinen Namen googeln, bevor sie anfragen.

Wann kommen die ersten Anfragen?

Eine feste Zeit nenne ich dir nicht. Das hängt von deiner Region, deinem Angebot und dem Budget ab. Im Gespräch sage ich dir, was ich für deinen Fall erwarte und woran wir sehen, ob es läuft.

Wem gehört das Werbekonto?

Dir. Es läuft auf deinen Betrieb, ich bekomme darin nur einen Zugang. Wenn wir aufhören, entfernst du ihn, und Konto, Anzeigen und Daten bleiben bei dir.

Unsicher, was zu deinem Betrieb passt?

Im Erstgespräch sage ich dir, womit ich bei dir anfangen würde und welches Budget passt. 15 Minuten, kostenlos, auch wenn daraus kein Projekt wird.

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