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Was kostet Google Ads im Monat?

Zwei Posten: das Werbebudget, das du direkt an Google zahlst, und das Honorar für den, der die Anzeigen betreut. Fürs Budget empfehle ich ab 500 € im Monat. Was ein Klick kostet, hängt von deiner Branche und deiner Region ab, und dafür gibt es unten Zahlen mit Quelle.

Von Dennis Baltes · vom 22. Oktober 2026

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

Das Werbebudget zahlst du an Google, über dein eigenes Werbekonto. Google bucht nur ab, wenn jemand auf deine Anzeige klickt. Wird sie gezeigt und nicht angeklickt, kostet sie nichts.

Das Honorar zahlst du an den, der Suchbegriffe raussucht, Anzeigen schreibt und laufend ausschließt, was nur Geld kostet. Bei mir gehört die Seite dazu, auf der die Leute nach dem Klick landen. Sie ist im Honorar enthalten, weil eine Anzeige, die auf die Startseite führt, Klicks von Leuten bezahlt, die dort erst suchen müssen, wonach sie gerade gesucht haben.

Schaltest du selbst, fällt das Honorar weg. Dann zahlst du mit deiner Zeit, und mit Klicks auf Suchbegriffe, die nie zu einer Anfrage führen, bis du sie gefunden und ausgeschlossen hast.

Was ein Klick kostet und wovon es abhängt

Google versteigert die Plätze über den Suchergebnissen bei jeder Suche neu. Was du pro Klick zahlst, hängt vor allem davon ab, wie viele andere Betriebe in deiner Region auf denselben Begriff bieten. Eine Agentur für Handwerker-Werbung aus Stuttgart nennt für das Handwerk 2 bis 6 € pro Klick und schlüsselt das nach Gewerk auf:

1,50 bis 3,00 €
pro Klick für Maler
2,50 bis 5,00 €
pro Klick für Elektriker
3,00 bis 6,00 €
pro Klick für Sanitär und Heizung
3,50 bis 7,00 €
pro Klick für Dachdecker, alle vier laut einer Agentur für Handwerker-Werbung

Wie weit das auseinandergeht

Das sind Angaben eines Anbieters, keine Messung. Für Gastronomie und Friseure nennt ein Ratgeberportal für Selbstständige 0,40 bis 1,20 € pro Klick.

Was ein Klick bei dir kostet, steht sicher erst nach den ersten Wochen in deinem eigenen Konto fest. Vorher lässt es sich eingrenzen, nicht festlegen.

Wie viel Budget sinnvoll ist

Google selbst nennt keinen Mindestbetrag. Du legst ein Tagesbudget fest, Google rechnet mit 30,4 Tagen pro Monat und darf an einzelnen Tagen bis zum Doppelten davon ausgeben.

Ich empfehle ab 500 € im Monat für Google, damit die Anzeigen genug Daten sammeln und man sieht, was funktioniert. Weniger geht auch, ist aber nicht zu empfehlen. Bei 4 € pro Klick sind 500 € rund 125 Klicks. Eine Agentur für Handwerker-Werbung rechnet mit mindestens 50 bis 100 Klicks im Monat, bevor man erkennt, welche Suchbegriffe Anfragen bringen und welche nur Geld kosten.

Bei den Anbietern, die ich mir angesehen habe, liegen Agenturen mit Schwerpunkt Handwerk zum Einstieg bei 500 bis 1.000 € im Monat, allgemeine Ratgeber bei 150 bis 600 €. Das sind Empfehlungen von Leuten, die etwas verkaufen, mich eingeschlossen.

Eine Grenze legst du nicht selbst fest: Google zeigt deine Anzeige nur, wenn jemand sucht. Bei einem seltenen Gewerk in einem kleinen Einzugsgebiet wird unter Umständen gar nicht genug gesucht, um 500 € auszugeben. Deshalb schaue ich vorher, wie oft in deiner Region nach deiner Leistung gesucht wird.

Was Agenturen für die Betreuung nehmen

Viele nennen keinen Preis, ich auch nicht: Den Preis bekommst du schriftlich im Angebot, bevor etwas startet. Zwei Anbieter aus Wien nennen Zahlen. Der eine betreut Handwerker ab 190 € im Monat, das Werbebudget kommt dazu. Der andere übernimmt die laufende Betreuung in der Regel erst ab 1.000 € Gesamtinvestition, also Budget und Honorar zusammen.

Wichtiger als die Höhe ist, wie abgerechnet wird. Eine Agentur aus Stuttgart warnt in ihrem Ratgeber vor Verträgen über zwölf Monate, vor einem Honorar in Prozent vom Werbebudget und vor Werbekonten, die nicht dem Kunden gehören. Das ist die Sicht eines Wettbewerbers. Diese fünf Punkte würde ich bei jedem Angebot prüfen:

Bei mir läuft das Werbekonto auf deinen Betrieb, das Budget zahlst du an Google, die Seite für die Anzeige ist im Honorar enthalten. Die Laufzeit ist drei Monate. Danach verlängert sich nichts von selbst: Wir schauen zusammen, ob und wie es weitergeht.

Wann sich Google Ads nicht lohnt

Wenn kaum jemand nach dem sucht, was du anbietest. Dann hilft auch mehr Budget nicht, weil es keine Suchen gibt, bei denen deine Anzeige erscheinen kann. Facebook und Instagram erreichen Leute, die noch nicht suchen, das passt dann eher.

Wenn die Aufträge so klein sind, dass sich eine Anfrage nicht rechnet. Rechne das vorher einmal durch. Bei 4 € pro Klick und 8 von 100 Besuchern, die anfragen, kostet eine Anfrage 50 €. Das ist ein Rechenbeispiel dieser Agentur, kein Richtwert. Angenommen, jede dritte Anfrage wird ein Auftrag, dann kostet dich ein Auftrag 150 € Werbebudget. Ob das trägt, entscheidet dein Auftragswert.

Wenn du gerade keinen Platz für neue Aufträge hast. Dann zahlst du für Anfragen, die du nicht annehmen kannst.

Und wenn du vorab eine feste Zahl Anfragen zugesagt haben willst. Die sage ich dir nicht zu, weil sie auch von deinem Angebot, deiner Region und davon abhängt, wie schnell du zurückrufst. Zusagen kann ich dir ein schriftliches Angebot, bevor etwas startet, und regelmäßige Termine, in denen wir die Zahlen zusammen durchgehen.

Fragen

Häufige Fragen dazu.

Zahle ich auch, wenn meine Anzeige nur angezeigt wird?

Nein. Du zahlst für Klicks auf deine Anzeige, aus deinem Werbebudget. Wird die Anzeige nur gezeigt und nicht angeklickt, kostet sie nichts.

Was kostet Google Ads im Monat insgesamt?

Dein Werbebudget plus das Honorar, wenn du jemanden mit den Anzeigen beauftragst. Fürs Budget empfehle ich ab 500 € im Monat. Mein Honorar bekommst du schriftlich im Angebot, die Seite für die Anzeige ist darin enthalten.

Kann ich mit weniger als 500 € anfangen?

Weniger geht auch, ist aber nicht zu empfehlen. Mit weniger Budget kommen weniger Klicks zusammen, und es dauert länger, bis man sieht, welche Suchbegriffe Anfragen bringen. Was für deinen Betrieb sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.

Wem gehört das Werbekonto?

Dir. Es läuft auf deinen Betrieb, ich bekomme darin nur einen Zugang. Wenn wir aufhören, entfernst du ihn, und Konto, Anzeigen und Daten bleiben bei dir.

Wie lange bin ich gebunden?

Drei Monate. Danach verlängert sich nichts von selbst: Wir schauen zusammen, ob und wie es weitergeht. Die genauen Bedingungen stehen im schriftlichen Angebot, bevor du etwas unterschreibst.

Was würde es bei dir kosten?

Im Erstgespräch schaue ich, wie oft in deiner Region nach deiner Leistung gesucht wird, und sage dir, ob sich Anzeigen bei Google lohnen und welches Budget passt. 15 Minuten, kostenlos.

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