Der schnellste Hebel für lokale Sichtbarkeit ist nicht deine Website.

Es ist dein Google-Unternehmensprofil. Es kostet nichts, du kannst es selbst einrichten, und es wirkt schneller als alles andere. Deshalb steht hier, wie es geht, und nicht, dass du mich dafür brauchst.

Warum das Profil vor der Website kommt

Wer in seiner Region nach einer Leistung sucht, sieht zuerst den Kartenblock mit drei Betrieben: Name, Bewertung, Entfernung, Telefonnummer. Für viele endet die Suche dort, weil sie direkt anrufen.

Das heißt nicht, dass deine Website unwichtig ist. Sie überzeugt die, die weiterklicken. Aber das Profil entscheidet, ob es dieses Weiterklicken überhaupt gibt.

60–70 %
der lokalen Interessenten entscheiden im Kartenblock, ohne eine Website zu öffnen
4–6 Wochen
bis ein gefülltes Profil erste Wirkung zeigt
76 %
nehmen nach einer lokalen Suche binnen 24 Stunden Kontakt auf

Was vollständig wirklich heißt

Die meisten Profile sind angelegt und dann liegengeblieben: Name, Adresse, Telefonnummer, fertig. Vollständig heißt mehr, und jeder Punkt ist in zehn Minuten erledigt.

  • Kategorie exakt so gewählt, wie Kunden dich benennen würden
  • Leistungen einzeln eingetragen, nicht als ein Sammelbegriff
  • Öffnungszeiten aktuell, inklusive Feiertagen
  • Eigene Fotos: Betrieb, Team, fertige Arbeiten, kein Bildmaterial von der Stange
  • Website verlinkt, und zwar auf die passende Seite statt immer auf die Startseite
  • Beschreibung in der Sprache deiner Kunden, nicht im Behördendeutsch

Die drei Fehler, die am meisten kosten

Der erste ist die falsche Kategorie. Sie ist das stärkste einzelne Signal dafür, wofür du überhaupt angezeigt wirst. Wähle die, unter der ein Kunde dich suchen würde, nicht die, die deinem Gewerbeschein am nächsten kommt.

Der zweite sind Bilder von der Stange. Ein Profil mit Fotos aus einer Bilddatenbank wirkt wie eines, um das sich niemand kümmert. Vier ehrliche Handyfotos vom eigenen Betrieb schlagen zwanzig gekaufte.

Der dritte sind fehlende Bewertungen. Die Anzahl zählt dabei mehr als der Schnitt, und das ist der Punkt, der am häufigsten liegen bleibt, weil niemand gern fragt.

Ein Beispiel aus der Nachbarschaft

MS Fußbodenheizung steht im Oberbergischen im Kartenblock vor einem Wettbewerber, der sich selbst als Marktführer bezeichnet und 164 Bewertungen bei 4,9 Sternen hat. MS hat 29 Bewertungen bei 5,0.

Das zeigt zweierlei: Ein gepflegtes Profil schlägt einen größeren Wettbewerber, und die reine Anzahl ist nicht alles, wenn Nähe und Vollständigkeit stimmen. Es zeigt aber auch, dass 29 Bewertungen genügten und drei nicht genügt hätten.

Häufige Fragen dazu.

Ist das Profil wirklich wichtiger als die Website?

Für den ersten Kontakt bei lokalen Suchen ja. 60 bis 70 Prozent der Interessenten entscheiden im Kartenblock über den Suchergebnissen, ohne je eine Website zu öffnen. Die Website überzeugt danach, das Profil entscheidet, ob es ein Danach gibt.

Wie lange dauert es, bis es wirkt?

Erste Bewegungen nach vier bis sechs Wochen, stabile Plätze im Kartenblock nach zwei bis vier Monaten. Das ist deutlich schneller als klassische Suchmaschinenoptimierung und kostet dich außer Zeit nichts.

Kann ich meinen Standort verschleiern, um in mehr Orten zu erscheinen?

Das bringt nichts. Die eingetragenen Einzugsgebiete beschreiben, wohin du fährst, sie verändern aber nicht, wo du angezeigt wirst. Sortiert wird nach der Entfernung zwischen Suchendem und deinem tatsächlichen Standort. Wer die Adresse ausblendet, verliert außerdem ein Vertrauenssignal und gewinnt nichts.

Was mache ich mit einer schlechten Bewertung?

Sachlich und öffentlich antworten, ohne Rechtfertigung und ohne Schlagabtausch. Andere Interessenten lesen vor allem die Antwort, nicht die Kritik. Ein Profil ganz ohne negative Bewertung wirkt auf viele Leser übrigens unglaubwürdiger als eines mit einer und einer guten Reaktion darauf. Wie du an Bewertungen kommst

Der nächste Schritt nach dem Profil sind Bewertungen. Wenn du das nicht selbst machen willst, gehört beides zu SEO und Sichtbarkeit. Und wenn trotz gefülltem Profil keine Anfragen kommen, hilft die Ursachenliste weiter.

Profil gefüllt und trotzdem unsichtbar?

Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam drauf. Kostenlos, auch wenn daraus kein Projekt wird.